Tag des Rauchmelders

Tag des Rauchmelders

Seit dem 01.04.2013 gilt in Deutschland für Neu- und Umbauten eine allgemeine Rauchmelderpflicht – für Bestandsbauten galt innerhalb einer Übergangsfrist der 31.12.2016 als Stichtag.

Rauchmelder sollten mindestens in allen Kinderzimmern und Schlafräumen angebracht werden. Darüber hinaus sollte jeder Flur in der Wohnung oder im Einfamilienhaus, welcher als Rettungsweg ins Freie führen kann, ebenfalls mit einem Rauchmelder ausgestattet sein.

Bei selbstgenutzten und vermieteten Wohnungen ist immer der Eigentümer dafür verantwortlich, dass an den entsprechenden Stellen ein Rauchmelder installiert wird. Achtung: der Mieter ist trotzdem ist der Verantwortung, die Melder betriebsbereit zu halten.

Die Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass Rauchmelder oder CO-Melder immer wieder Leben retten und Katastrophen verhindern können.

Woran erkenne ich einen guten Rauchmelder?

Das Infoportal Rauchmelder retten Leben hat in einer umfangreichen Datenbank einige Rauchmelder aufgeführt, die Stiftung Warentest mit einem „Q“ verifiziert hat. Bei den Tests hat die Verbraucherorganisation auf verschieden Kriterien gesetzt; dabei setzt sich die Gesamtnote dann aus folgenden Merkmalen zusammen:

  • Zuverlässigkeit des Alarms: 50%
  • Lautstärke des Alarms: 15%
  • Handhabung: 25% (inkl. Anleitung)
  • Robustheit: 5%
  • Deklaration: 5% (Beschriftung)

Aber was genau ist denn jetzt überhaupt ein „Q-Rauchmelder“? Das „Q“ beschreibt letzendlich die Qualität, die sich durch eine lange Lebensdauer der Batterie, geprüfte Langlebigkeit, Stabilität und eine geringe Anfälligkeitsquote von Fehlalarmen auszeichnet.

Nicht nur Stiftung Warentest empfehlen Rauchmelder mit einem „Q“, sondern auch Feuerwehren in Deutschland.

Weitere Infos findest du unter www.rauchmelder-lebensretter.de.